Fastenprojekt 2019 - Senegal

Pfarramt Schötz-Ohmstal

Senegal ist eines der ärmsten Länder auf der Welt. Die Bevölkerung – 80 Prozent sind in der Landwirtschaft tätig – leidet unter dem Klimawandel und zunehmender Wüstenbildung. Um Hunger und Armut zu entgehen, sind innovative Ansätze gefragt.
Mit dem Klimawandel regnet es unregelmässig und tendenziell weniger. Ein Viertel der ländlichen Haushalte hat während der jährlichen Knappheitsperiode zu wenig zum Essen. Die Bauernfamilien sind unter Druck, mehr zu produzieren. Dabei geraten viele in eine Schuldenspirale bei Agrarfirmen, weil sie Pestizide, Dünger und spezialisiertes Saatgut kaufen müssen.
Im Zentrum des Programms stehen Solidaritätskalebassen (Spargruppen), in welche die 30000 Gruppenmitglieder – mehr als vier Fünftel von ihnen Frauen – regelmässig Geld einlegen. Damit können sie sich ohne hohe Zinsen in Notlagen gegenseitig aushelfen. Gleichzeitig werden sie dabei unterstützt, gemeinsam zusätzliche Felder zu bewirtschaften und mehr Nahrung zu produzieren. Wichtige Grundlage dafür ist lokales Saatgut für Hirse und Mais. Gemeinsame Grosseinkäufe von Speiseöl oder Seife schonen zusätzlich den Geldbeutel.
Um Konflikte um Land zu vermeiden, unterstützt Fastenopfer betroffene Familien, ihre Ansprüche zu verteidigen und friedliche Lösungen zu finden.
Mit Ihrer Spende in den blauen Tüten und durch die Kollekte in den zwei Sonntagen, 23. März und 6. April während der österlichen Busszeit laden wir Sie ein, die bedürftige Bevölkerung Senegals zu unterstützen. Herzliches vergelt`s Gott!

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