Wegzeichen

In der Pfarrei Schötz-Ohmstal findet man eine grosse Anzahl kleinerer und grösserer Wegzeichen.

Besinnungsweg an der Luther

Dieser besondere Weg ist entlang der Luther (von der Gemeindegrenze Nebikon bis zur Gemeindegrenze Gettnau) angelegt und beihnhaltet 18 Schrifttafeln.

Er wurde im Jahr 2000 erstellt und führt an der Auferstehungsgrotte vorbei, die gegenüber der Liegenschaft im Ortsteil Ohmstal Merzhof liegt.

  • Foto Besinnungsweg an der Luther

    Besinnungsweg

  • Foto der Auferstehungsgrotte

    Auferstehungsgrotte

Helgenstöckli - kleine Chäppeli - Wegkreuze

Auf dem Gebiet der Kirchgemeinde gibt es verschiedene Helgenstöckli, kleine Kapellen und Wegkreuze, die alle einen geschichtlichen Hintergrund haben.

Kleines Chäppeli an der Unterdorfstrasse
Kleines Chäppeli an der Unterdorfstrasse
Kleines Chäppeli von 1954

Im Jahre 1954 wurde dieses Chäppeli von der kath. Jungmannschaft neu erstellt. Vorher stand an dieser Stelle ein Kreuz aus grauem Sandstein.

Nach einer mündlichen Überlieferung ist anzunehmen, dass in Unterschötz eine kleine Drei-faltigkeitskirche stand, jedoch kann dies nicht nachgewiesen werden.

Feldchäppeli bei der Strassenkreuzung Schötz - Ebersecken
  • Foto Feldchäppeli

    Feldchäppeli

  • Foto Mosaikbild im Feldchäppeli

    Mosaikbild im Feldchäppeli

Das Feldchäppeli stand am Kreuzungspunkt der Strassen Schötz-Ohmstal und Nebikon-Niederwil. Zur Pestzeit befand sich in dessen Nähe ein Massengrab.

Dieses Chäppeli war ein markanter Punkt im Schötzerfeld, musste aber leider wegen der neuen Stassenführung abgebrochen werden.

In einer nahe gelegenen Gartenanlage bauten Anwohner und Gönner kurze Zeit darauf ein neues Chäppeli, viermal verkleinert. Sie benutzten die Fensterfliessen der abgebrochenen Kapelle für das Mosaikbild, das von Kunstmaler Willy Huwileraus Ruswil erschaffen wurde.

Drei sakrale Erinnerungen bezüglich der Sage vom Schötzer Schmitten Anneli
  • Foto Chäppeli auf dem Hostris

    Chäppeli aussen

  • Foto Chäppeli auf dem Hostris

    Chäppeli innen

Bei der unteren Schmiede steht ein Eisenkreuz und erinnert an den Wohnort dieser sagenumsponnen Schmiedstochter Anneli.

Das Chäppeli auf dem Hostris ist dem hl. Eulogius geweiht. Es steht dort, wo der Teufel der Tochter erschien. Das ursprüngliche Chäppeli stand ca. 300 m südwärts und wurde im Jahre 1950 im Zuge der Güterzusammenlegung an den heutigen Standort verlegt.

Darstellung der Geschichte vom Schmitten Anneli
Tafel beim Schulhaus Schötz
Tafel beim Schulhaus Schötz

Das sogenannte schwarze Kreuz stand auf dem Grundstück bei der Einmündung der Oberdorfstrasse in die Kantonsstrasse und wurde bei der Strassenkorrektur abgebrochen. Etwa an gleicher Stelle steht heute die kreuzähnliche Erinnerungstafel.

Es soll an den Ort erinnern, wo der Teufel mit der Schmiedstochter im Boden versank.

Chäppeli auf dem Landsberg in Ohmstal
  • Foto Chäppeli auf dem Landsberg

    Chäppeli aussen

  • Foto Chäppeli auf dem Landsberg

    Chäppeli innen

An dieser Stelle soll im 18. Jahrhundert ein unschuldiges Mädchen - aus Übermut eines ruchlosen Burschen - den Tod gefunden haben.

Wegzeichen Wellbergstrasse

Das Wegzeichen Wellbergstrasse liegt auf dem Grundstück von Roland Lustenberger, Wellbergstrasse 16. Es wurde im Jahre 2010 auf Initiative von Hans Sommer errichtet. Bereits vorher befand sich an dieser Stelle ein Wegzeichen aus Holz, welches vom Vater von Hans Sommer errichtet wurde. Die Inschrift lautet:

"Das Wasser, das ich gebe, schenkt ewiges Leben. Johannes 4-14."

Zahnwehchäppeli auf dem Wellberg
  • Foto Zahnwehchäppeli auf dem Wellberg

    Zahnwehchäppeli aussen

  • Foto Zahnwehchäppeli auf dem Wellberg

    Zahnwehchäppeli innen

Dieses Wegzeichen liegt an der ehemaligen Römerstrasse, die über den Wellberg führte und ist der St. Appollonia geweiht.

Im Jahre 1980 wurde das Chäppeli von Grund auf renoviert. Von Oktober 1998 bis Juni 1999 erfolgten weitere Renovationsarbeiten.

Ritagrotte im Meienrain
Ritagrotte im Meienrain
Ritagrotte im Meienrain

Die Ritagrotte wurde auf private Initiative errichtet und ist der Hl. Rita gewidmet. Zusammen mit der Errichtung für der Kirchgemeinde ein Fond für den Unterhalt gespendet.

Bildstöckli im Niederwil
  • Foto Bildstöckli im Niederwil

    Bildstöckli im Niederwil

  • Foto Bildstöckli im Niederwil

    Bildstöckli innen

Das Bildstöckli wurde im Jahre 1983 bei der Luthernbrücke erstellt und erinnert an ein früheres Chäppeli, das ca. 1860 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.
Ein erstes Bildstöckli stand auf dem ehemaligen Hochwasserdam beim Oberdorf, welches bei der Strassenkorrektur Gettnau-Niederwil-Nebikon abgebrochen werden musste. Beim ehemaligen Chäppeli muss es sich um ein Wasserchäppeli gehandelt haben, wie es deren heute noch im Luthern- und Wiggertal viele gibt.

Die Niederwiler stellten ihre Sorgen wegen der gefüchteten Luthern unter den Schutz des Allerhöchsten.

Pestkreuz bei der Strassenkreuzung Richtung Gettnau
  • Foto Pestkreuz

    Pestkreuz

  • Foto Pestkreuz

    Pestkreuz

Im Jahre 1967 entstand an der Stelle eines alten Holzkreuzes ein aus Lavastein gehauenes Pestkreuz, das vom Künstler Bruder Xaver Ruckstuhl, Kloster Engelberg, erstellt wurde.

Das Kreuz entstand auf Grund privater Initiative einiger Schötzer Unternehmer, welche auch die erforderlichen Mittel dazu spendeten.

Wegkreuze
  • Foto Wegkreuz auf dem Hostris

    Wegkreuz auf dem Hostris

  • Foto Wegkreuz auf dem Sonnrain

    Wegkreuz auf dem Sonnrain

Auf dem Hostris und dem Sonnrain stehen an gut sichtbarer Stelle je ein Wegkreuz.